Die Vergangenheit in uns selbst

Was haben Taylor Swift und Emily Dickinson gemeinsam? Ist es möglich, dass Talente, Fähigkeiten und Traumata von einer Generation zur nächsten weitergegeben werden?

Von Taylor Swift und Emily Dickinson

Was haben Taylor Swift und Emily Dickinson gemeinsam? Und warum tauchen die
beiden in unserem Beitrag auf?
Kürzlich stieß ich auf diesen Artikel aus dem Guardian: Taylor Swift is related to Emily
Dickinson, genealogy company reveals.


Taylor Swift ist also mit Emily Dickinson verwandt, wie ein Genealogie-Unternehmen
herausgefunden hat. Besonders verblüffend an dieser Entdeckung ist die Tatsache, dass
Taylor Swift und ihre Fans immer wieder auf eine Verbindung zwischen den Werken der
beiden Künstlerinnen hingewiesen haben, ohne sich deren anzestralen Verbindung
bewusst zu sein.

Ist es möglich, dass Talente, Fähigkeiten und Traumata von einer Generation zur
nächsten weitergegeben werden?

Wissenschaftliche Studien zu Epigenetik und morphischer Resonanz bestätigen dies. Zum
gleichen Schluss kommt auch Anne Ancelin Schützenberger, die dieses Thema mit Hilfe der Psychogenalogie und des Genosoziogramms erforscht hat.

Diesem Thema hat Schützenberger den größten Teil ihres Lebens gewidmet. Eines ihrer Schlüsselkonzepte ist das ’Geburtstagssyndrom’: ein ähnliches Ereignis, das sich von einer Generation zur anderen am selben Tag wiederholt. Ein harmloses Beispiel dafür könnte etwa sein, dass Taylor Swift eines ihrer Alben an Emily Dickinsons Geburtstag herausbrachte.

Ist das einfach nur ein lustiger Zufall?

Sicher, sie könnte dieses Datum mit Absicht gewählt haben. In unserer Arbeit sehen wir jedoch immer wieder Traumata und Unfälle, die sich in der Ahnenreihe wiederholen, oft um dieselben Daten herum. Für Schützenberger und andere ist dies mehr als blosser
Zufall.

Wie kann ich mir der Geschichte meiner Vorfahren bewusst werden? Und wie kann
ich damit umgehen?

Nur weil die Vergangenheit vorbei ist, heißt das nicht, dass sie keinen Einfluss mehr auf die Gegenwart hat. Wenn du in deinem Alltag mehr oder weniger bewusste Mustern
wiederholst, die auch im Leben deiner Eltern, Großeltern oder Urgroßeltern vorkommen, dann könnte es sich lohnen, ein wenig tiefer zu erforschen.

Beginne mit der Erstellung deines Stammbaums. Notiere die wichtigsten Fakten aus dem Leben deiner Vorfahren. Gehe 3 bis 4 Generationen zurück und recherchiere, wer sie waren, wo sie lebten und was sie taten. Wie sind sie gestorben? Mussten sie auswandern? Haben sie an Orten gelebt, an denen Konflikte und Kriege herrschten?

Die Erstellung deines Stammbaums ist wie eine Meditation. Die Menschen, mit denen wir arbeiten, berichten uns oft, dass diese Übung ihnen geholfen hat, wertvolle Erkenntnisse zu aktuellen Herausforderungen zu gewinnen, mit denen sie konfrontiert sind. Wenn du für eine Familienaufstellung zu SPARK kommst, hast du die Möglichkeit aus erster Hand zubeobachten, wie die Vergangenheit lebendig wird, um Verstrickungen der Vorfahren zu lösen.

Melde dich gerne bei uns, um mehr zu diesem Thema herauszufinden. Du kannst an einem unserer kommenden Familienaufstellungsseminaren teilnehmen oder eine
Einzelsitzung buchen.

HamSa Serena Olgiati, Februar 2025

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